Misery Speaks – Catalogue of Carnage
Drakkar / Sony BMG
Hell yeah! Was ist das denn geiles? Das unscheinbare Cover ließ mich ja nicht im geringsten ahnen, welch Nacken herausfordernde Takte mich erwarten. Gleich der Opener „The Scavenger“ zeigt wo´s lang geht..: Genialster schweden Death Metal der wie eine gut ausgewogene Mischung aus Illdispossed und Defleshed (R.I.P) klingt. Blastbeats wechseln mit Doublebass-Attacken und den typisch melodischen Leadgitarren aus Ikea-Land. Hervorzuheben ist auch der Gesang, der schön grunzend/kreischend daher kommt, und völlig ohne Clean Vocals zu beeindrucken versucht, was man ja schon zur Genüge von „moderneren“ Bands gewohnt ist. Diese Scheibe könnte auch von 1997 stammen – und das ist ein Kompliment!
Der fette Sound tut sein übriges, alle Instrumente sind perfekt zu hören und die Scheibe klingt in keiner Sekunde überproduziert. „Catalogue of Carnage“ ist schon jetzt ein Highlight des Jahres.
Darfs noch etwas mehr sein?:
- Crematory – Pray 4. Januar 2008; 0 mal Senf abgegeben
- Broken Teeth – Electric 11. Dezember 2007; 0 mal Senf abgegeben
- Blood Simple – Red Harvest 11. Dezember 2007; 0 mal Senf abgegeben


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