Geilster Musiktipp des Jahrtausends:
Dawn of Despair

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Sexreport 2008

-Männer nennen ihren Penis “der kleine Marko”????????????????????

-Stelle fest: Offensichtlich sind mehr als 20 Sexualpartner der grobe Durchschnitt… ich bin sehr stolz, weit darunter zu liegen.. und da war ich weiß Gott nicht immer ein Engelchen…

-Monogam leben heißt NICHT, das ich nur Sex mit meinem Partner habe? Ich werde Begrifflichkeiten im Rahmen meiner Partnerschaft neu definieren müssen… die Ausrede lass ich nich gelten!

Komische Sendung…. *grübel*

Verschwörung? Panik? Männerkrankheit?

Zwei Personen, die sich nicht kennen, aber beide mit mir im Icq plaudern… (wie man an der Sprache erkennt, kann der eine ordentliches Frankendeutsch, während der andere aus Hessen kommt, aber das sollte die Statistik nicht weiter beeinflußen…)

Ben ‎(19:41):
so ich muss zum lidl, der drecksaden amcht um 8 nämlich schon zu
Lars ‎(19:21):
so etz sins oben…etz muss ich nochma fix zum aldi..hab hunger
Die erste Überlegung, ob das die neue Formulierung für “hab kein Bock mehr auf dich” ist, hab ich schnell verworfen… nun bringt es mich auf die Frage, die ich mir schon dann und wann mal stellte… warum hat der gemeine Mensch vor Sonn- und Feiertagen schreckliche Angst, zu verhungern? Ist es eine Verschwörung der Lebensmittelindustrie? Wurde der Sonntag gar nur eingeführt, um den Handel voran zu treiben? Oder ist es die reine Panik.. gingen schon in der Steinzeit Sonntags die Büffel aus? Oder liegt es einfach daran, das beide Probanten meines Wissens nacht nicht 24/7 weiblich umsorgt werden und deswegen Angst vor dem Hungertod haben?
Vielleicht brauch ich auch nur einfach mal wieder nen freien Tag.. der geistige GAU rückt näher..

Mist…

Und wieder hats einer geschafft… eine halbe Stunde, bevor der Tag überstanden ist, schafft es doch tatsächlich noch jemand, nen verdammten Gruß auf meinem MySpace-Profil zu hinterlassen… ich dachte, ich hätte mein Geburtsdatum da gelöscht.. verdammt. Aber immerhin, nur einer… die Bilanz wird immer besser.. nächstes Jahr schaff ich dann hoffentlich die Null… immerhin hält sich mein Freundeskreis mittlerweile mehr oder weniger an meinen Anti-Geburtstagswunsch und gratuliert nicht… ausser natürlich dieses komische Arschloch, das mir eine Email, eine SMS, einen MySpace Kommentar und eine MySpace Nachricht mit “Hallo!!!!!!” schreiben muss, damit ich auch ja weiß, was er damit meint.. was mich übrigens heute morgen überhaupt erstmal auf den Trichter gebracht hat, welches Datum heute ist… dabei hätte es ein schöner Tag werden können…DAFÜR HASSE ICH DICH! Penetrantes Arschloch…

Nun denn, auf ein neues, nächstes Jahr..

Zitat des Tages

Gerade aufgeschnappt…

Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen,
nur damit sich andere Menschen um dich herum
nicht verunsichert fühlen.

Leider weiß ich keinen “Verfasser”

Wenn der Metzger drei mal klingelt…

Wir haben momentan mal wieder einen MRSA-Patienten auf Station… für gesunde Menschen ungefährlich, für immungeschwächte ganz schlecht und extrem ansteckend.. entsprechend müssen wir uns mit Schutzkleidung ausstatten, die total nett aussieht….

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Tonfront – Tonfront

Progressiver Pop
Analoghaus

Das Booklet zeigt eine witzig gezeichnete Unterwasserwelt mit diversen Instrumenten, Verstärkern und anderen Gerätschaften im sandigen Meeresboden. Auf dem Cover sitzt ein fies guggendes Männchen und angelt. Die Titel heißen „Pogopeter“, „Kaputt“ und „Hertzflimmern“… Verdammt, ich hatte auf dem enthaltenen Silberling Punk erwartet! Aber gut, Erwartung hin oder her, man muss eben flexibel sein, heutzutage. Tatsächlich strömt da nämlich progressiver Deutschpop, vielleicht auch ein kleiner Touch Rock, aus meinen Boxen. Eindeutig Geschmackssache. Die Texte kann ich nicht so ganz kategorisieren… sind die nun ironisch oder nicht? Ich glaube, sie haben kritische Ansätze. Auf jeden Fall ist das ganze progressiv, sehr progressiv.

The Beauty of Gemina – Stranger to Tears

Gothrock/Industrial
Danse Macabre / Alive!

Bewegt euch Kinders! So manchem tanzwütigem Gothic (die oldschooligen, schwarzen) dürfte beim Hören dieses Schweizer Exportgutes das Herz im Ohr höher und die Beine ausschlagen. The Beauty of Gemina bieten Musik, wie man sie als „Old School des EBM“ bezeichnen dürfte, dabei sehen die Burschen noch gar nicht so alt aus. Sänger Michael Sele vermittelt nahezu unglaubliche Authentizität im leidenschaftlichen Gesang. Er singt von Einsamkeit, Sehnsucht und Schmerz (nein, kein Emo) ohne diesen jammernden, klagenden Sound zu fabrizieren (deshalb). Und hat man gerade genug getanzt, spielt man mal eben Track 5, Colours of Mind, an und entspannt sich mit dieser herrlichen Balade – Anspieltipp!

ASP – Zaubererbruder – Der Krabat Liederzyklus

Gothic
Trisol / Soulfood

Schwere Kost! Plätschermusik zum nebenbei hören ist wirklich etwas anderes! Aber dafür ist ASP ja nun auch nicht bekannt. Insgesamt braucht man sich gar nicht erst auf rockige Klänge a la der „Ballade vom schwarzen Schmetterling“ und „Ich will brennen“ einstellen. Alle Songs sind im Dialog der Krabat-Geschichte aufgebaut, jedoch weit mystischer, in ASP-bekannter Manier ausgeschmückt und formuliert. Die Geschichte selbst erzählt von Krabat, der beim Müller in die Lehre gehen will und sich in einer Schule schwarzer Magie wiederfindet, die aber jedes Jahr einen Schüler an Gevatter Tod abtreten muss. Krabat bricht diesen Pakt mithilfe der guten alten Liebe. Zurück zur Musik vermisst man die flotten Klänge und EBM/Industrial-Elemente, die man von früheren ASP Werken kennt, doch schon etwas. Die meisten Songs sind weit ruhiger gehalten mit wenig Instrumenten, der Gesang umso mehr in den Vordergrund gedrückt. Alles in allem ein Alternative zum herkömmlichen Hörbuch.

Feuerschwanz – Drachentanz Live

Mittelalterspaßrock
Deaf Shepherd / Indigo

Spaßmusik aus Erlangen? Nein, diesmal nicht die rosanen Vier. Feuerschwanz ist eine Kapelle von sieben lustigen Spielmannsleuten, ausgerüstet mit mehr oder weniger mittelalterlichen Instrumenten und jeder Menge, niveaulosen, triebgesteuertem Humor. Zwei Alben hat man schon dahingeschmettert und kaum ein Franke dürfte Umhin gekommen sein, des Hauptmanns Haufen auf den hiesigen Bühnen zu begegnen, so auch meine Wenigkeit. Allerdings hatte ich das Konzert vor etwa 3 Jahren weit Stimmungsgeladener in Erinnerung, als es auf der Live-CD rüber kommt. Wo ist die Energie geblieben? Dann und wann hört man doch mal das Publikum jubeln – warum, möchte der heimische CD-Player aber nicht verraten. Und was ist aus Orgasma und Fellatia geworden? Mussten die den seltsam angemalten Mietzen auf der Bühne weichen? Naja, schlussendlich sind die Songs witzig anzuhören, aber die Live-Versionen verleiten nichtmal zum Fußwippen.

13.09.08 Hämatom in Opferbaum

leck mich fett, war das eine Party!

Wer nicht da war, hat was verpasst, aber vom feinsten!

Die Halle bot nicht unbedingt optimale Sound-Voraussetzungen und so ließ selbiger schon etwas zu wünschen übrig – war aber nicht weiter schlimm, somit viel nicht weiter auf, das der liebe Nord das eine oder andere mal die Strophen verwechselt hat *lach*

Es waren jede Menge Hämatom-Fans da (einer ist sogar extra 283 Km weit angereist, nur für Hämatom.) und die wussten, wie man feiert! Nord brauchte kaum mehr zum Pogo auffordern… beim Finale mit “Kiste” pogte die Leute von der Bühne bis zum Mischpult und einen fleißigen Mittelfinger für “Leck mich!” hatte auch jeder dabei.

…und wenn irgendjemand bislang einen Grund hatte, Hämatom mangelnde Fannähe zu unterstellen, so sollte auch der letzte seit gestern eines besseren belehrt sein. Nachdem das Häschen ja gestorben ist, aber gestern ganz besonders darum getrauert wurde, wurden 3 Ersatz-Hasen ohne T-Shirts und eine Häsin (die schonmal schwubsidiwups am West vorbei ging und plötzlich auch kein T-Shirt mehr anhatte) auf die Bühne geholt die dann da hüpften und pogten. Die blieben aber nicht lange zu viert da oben.. irgendwann wusste der arme West gar nicht mehr wo er spielen soll, weil auf der Bühne gepogt und gemosht wurde, was das Zeug hielt! Sehr geile Sache!

Alle Fotos gibt es auf Flickr