Manchmal möchte man meinen, es mangelt in Deutschland an Treppen, vor allem in Privathaushalten..
Oder wie sonst darf ich mir erklären, das Mütter mit ihren Hosenscheißern, die gerade die ersten drei Schritte gemacht haben, immer genau auf der Treppe zwischen Busbahnhof und Ubahn ihre Übungen absolvieren? Und nein, das macht man auch nicht irgendwann, sondern genau dann, wenn gefühlt 1000 Menschen diese Treppe hinunterrennengehen wollen. Und um auch wirklich auf Nummer sicher zu gehen, das auch ja keiner durch kommt, hat der Knirps links Mami, Rechts Papi und eine Stufe weiter unten die vor Stolz -obgleich der drei geschafften Treppenstufen in 10 Mintuten- platzende und kräftig anfeuernde Omi. Ja feini machst du das, bist du schon ein feines großes Bubi!
Nun wäre ein Schelm der sich böses dabei denkt… niemals im Leben nicht hab ichs eilig wenn ich gemütlich zwischen Bus und Ubahn hin und her sprinte schlurfe… da sieht man doch gerne das traute Familienglück…
Ich warte nur darauf, das irgendwann eines der Kinder totgetrampelt wird…Die Eltern hoffentlich mit.
Die Vorstufe des Treppen-mittels-Steigübungen-Versperrens ist übrigens, das Mütter mit Kinderwagen grundsätzlich milimetergenau hinter der letzten Treppenstufe stehen bleiben, um sicherzugehen, das klein Justinkevinmohammed auch wirklich noch fröhlich vor sich hin sabbert… Gerne auch hinter Rolltreppen und noch besser Aufzügen… würde man noch 5 Meter zur Seite gehen,würde der geliebte Schreihals das sicher nicht überleben..
Tags: Der ganz normale Alltagswahnsinn von Juli
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